Die Leyland-Zypresse (Leylandii)
Die Leyland-Zypresse ist eine Hybride aus der Monterey-Zypresse und der
Alaskazeder und gehört zur Familie der Zypressengewächse. Es handelt
sich dabei um einen immergrünen Baum, der vor allem in Großbritannien
gern als Hecke eingesetzt wird - mittlerweile haben aber auch andere
europäische Nationen die Leylandii für sich entdeckt. Die Art gilt als
besonders geeignet, weil sie sehr schnell wächst und dabei einen guten
Sichtschutz bildet, der ganzjährig bestehen bleibt.
Die Monterey-Zypresse stammt aus dem kalifornischen Raum und ist nach
einem besonderen Exemplar benannt: Der "einsamen Zypresse" aus einem
Felsen bei Monterey in Kalifornien, die dort völlig alleine steht. Die
Alaskazeder hingegen ist vor allem in Alaska heimisch und ist an die
dortigen kühlen Temperaturen angepasst. Vor allem die Alaskazeder lässt
die Entstehung von Hybriden mit anderen Arten leicht zu, so auch mit der
Monterey-Zypresse.
Besonders häufig wird die Leyland-Zypresse als Heckenpflanze angebaut.
Sie bringt mehrere gute Eigenschaften mit, die sie für dieses
Einsatzgebiet prädestinieren. Der Hauptgrund ist ihr schnelles und
starkes Wachstum: Leylandii bringen es bei günstigen Bedingungen und der
richtigen Pflege problemlos und rasch auf eine Höhe von etwa 20 m. Vor
allem in Großbritannien genießt sie deswegen den zweifelhaften Ruf,
Auslöser von Streitfällen zwischen Nachbarn zu werden, da sie ohne den
richtigen Schnitt schnell in andere Gärten herüberreicht. Leylandii
gleichen in ihrem Aussehen dem Lebensbaum. Sie bilden ähnliche grüne
Nadeln aus, die allerdings nicht stechen, und tragen charakteristische
Zapfen. Dadurch bieten sie auch einen guten Windschutz, denn kalte
Windstöße können kaum durch das dichte Netz aus Nadeln dringen.